Gildehaus

"Gildehaus" (Kaufhäuschen)

 

Eines der ältesten und interessantesten spätmittelalterlichen Fachwerkhäuser der Stadt ist das zwischen 1475 und 1480 erbaute Kontorsgebäude der Michaels- bruderschaft, einer Fern- und Groß- händlergilde, in der sich die alte Kaufmannschaft Fritzlars Ende des 13. Jahrhunderts organisiert hatte.

 

Diese Fritzlarer Gilde ist älter wie die Hanse und eine der ersten deutschen kaufmännischen Vereinigungen überhaupt.


Da nur die reichsten und alteingessensten Bürger Angehörige der Michelsbruderschaft bzw. Mitglieder des Rates der Stadt sein konnten, dominierten sie das wirtschaftliche und politische Leben der Stadt in spätmittelalterlicher Zeit. Der schmale, den engen Platzverhältnissen entsprechend sehr tiefe Bau, ist viergeschossig und überragt mit seinem wuchtigen Giebelturm die Nachbarhäuser. Das später veränderte Erdgeschoss war eine einzige durchgehende Halle und konnte von der Rückseite her angefahren werden.

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