Haus Seibel

Das "Haus Seibel" an der nördlichen Häuserzeile des Fritzlarer Marktplatzes ist einer der beispielhaftesten Ständerbauten des spaten 15. Jahrhunderts.

Um das Jahr 1480 durch die Rats- und Patrizierfamilie Iwan errichtet, diente das Gebäude nicht nur Wohnzwecken sondern war auch als Wirtschaftsbau konzipiert.

Diese Funktionen lassen sich heute an dem hohen spitzbogigen Eingangsportal, durch das man mit Wagen in die Kaufhalle fahren konnte, erkennen.

 

Am Seibel'schen Haus kann man hervorragend das Konstruktionsprinzip der spätmittelalterlichen Ständerbauten entdecken. Die wandhohen Ständer mit den "eingeschossenen" Deckenbalken sowie die mächtige Firstsäule inmitten des Gebäudes, zeugen von der hohen Handwerkskunst der Fritzlarer Zimmerleute. Heute wird das Haus auf verschiedene Art gewerblich genutzt. Mehrere kleine Läden haben sich in der Passage eingerichtet, die Räume darüber beherbergen z.B. eine Arztpraxis. In den steinernen Gewölben unter dem Gebäude befindet sich ein "Ristorante", das auch vor dem Haus als Straßencafé zum gemütlichen Verweilen einlädt.

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