Rathaus mit Türmchen. Das untere Stockwerk ist aus Sandstein mit leicht rötlicher Farbe gebaut. Die beiden oberen Stockwerke sind aus Fachwerk mit blaugrauem Schiefer verkleidet und von einer Reihe von Fenstern versehen, hinter denen sich die Büros der Verwaltung befinden. Das Dach ist ebenfalls mit blaugrauem Schiefer gedeckt. Im rechten Bereich sind vor dem Gebäude noch zwei Bäume zu sehen.

Rathaus & Politik

Der Bürgermeister informiert 


1. Bebauungsplan Fritzlar Nr. 57 für das Gebiet „Unterer Schulweg“
Der Satzungsbeschluss zur Erlangung des Baurechts wurde gefasst. Beabsichtigt ist der Neubau einer Arztpraxis und 8 Wohnungen im Unteren Schulweg zum Fortbestand einer HNO-Praxis für Fritzlar.

 
2. Antrag - Maßnahme zur Unterstützung bezahlbaren Wohnraum
Zukünftig soll bei der Erstellung von Bebauungsplänen auf Vorgaben, die über das gesetzliche Mindestmaß hinausgehen, verzichtet werden.
 
3. Antrag – Ortsbeiräte mehr einbeziehen
In allen Angelegenheiten, die den Ortsbezirk betreffen, soll der Ortsbeirat zur Sitzung des Ausschusses eingeladen werden.

4. Antrag - Gewerbeentwicklung in Fritzlar vorantreiben

Die Stadtverordnetenversammlung beschließt zu prüfen, welche planerischen Voraussetzungen notwendig sind, um ein Gewerbegebiet entlang der Alten Wildunger Straße zwischen dem Kreisel an der B 450 und dem Gärtnerhof auszuweisen und zu erschließen.
 
5. Antrag Straßensanierungskonzept
Die Verwaltung soll beauftragt werden ein Straßensanierungskataster für sämtliche Straßen von Fritzlar und den Stadtteilen zu erarbeiten. Ziel ist, einen Überblick der Straßenbaulastträgerschaft (Bund, Land, Kommune) zu erhalten. Weiterhin soll auch der bauliche Zustand erfasst werden. Bekannt ist bereits jetzt, dass allein für anstehende Kanalsanierungen in den nächsten 10 Jahren Kosten von ca. 25 Mio. EUR entstehen werden.
  
6. Mitteilung des Bürgermeisters
 
1. Glasfaserausbau in Fritzlar und den Stadtteilen
Der Glasfaserausbau ist ins Stocken geraten, da die ausbauenden Telekommunikationsunternehmen (TKU) Goetel (8 Ortsteile) und Glasfaser Plus (Kernstadt) sich von den bisher mit dem Tiefbau beauftragten Baufirmen getrennt haben. Sobald neue Baupartner gefunden wurden, soll ein aktualisierter Ausbau- und Bauablaufplan erstellt werden. Mängel in Form von bisher noch immer nicht geschlossenen Querschlägen und Öffnungen bitte weiterhin an die Stadtverwaltung, Sachgebiet Tiefbau melden. Für das südlich der Eder gelegene Gewerbe- und Wohngebiet Fritzlar hat sich kein TKU für den Ausbau bereit erklärt. Daher wurde ein Verfahren zur Markterkundung und Feststellung des Marktversagens gestartet. Die Verfahrenskosten von bis zu 50.000 EUR sind über Bundesmittel gedeckt. Ein möglicher Ausbau von Fritzlar-Süd könnte in den Jahren 2028-2031 erfolgen, sofern Fritzlar die Zusagen von weiteren Fördermitteln erhält. Die geschätzten Ausbaukosten von rund 7,5 Mio. EUR würden dann zu 90 % von Bund und Land übernommen und Fritzlar trägt einen 10%-igen Anteil.

  
2. Sondervermögen des Bundes
Aus dem Sondervermögen des Bundes erhält Fritzlar 5,5 Millionen EUR zur Finanzierung von dringend notwendigen Investitionen. Mit der Auszahlung der ersten Rate über 500.000 EUR kann Ende des Jahres gerechnet werden.
  
3. Kommunale Wärmeplanung
Die Kommunale Wärmeplanung für die Stadt Fritzlar ist als Analysedokumentation von der EWF erstellt worden. Das Team der EWF wird in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses die bisherigen Erkenntnisse am 16.09.2026 vorstellen. 

4. Klimaschutzmanagement für 2 Jahre
Die Notwendigkeit, eine fachkundige Person mit entsprechendem Studienabschluss einzustellen, welche sich um den Bereich der Nachhaltigkeit und der Energiewende kümmert, wird auch für Fritzlar gesehen. Der Magistrat hat deshalb in 2025 einen Förderantrag gestellt. Für die Stelle gibt es Fördermittel in Höhe von 70 % der Personal- und Sachkosten, begrenzt auf 2 Jahre. Das Stellenausschreibungsverfahren läuft aktuell noch. 
 
Über die weiteren Beschlüsse und Maßnahmen werde ich wieder zeitgerecht informieren. 

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Spogat