Rathaus mit Türmchen. Das untere Stockwerk ist aus Sandstein mit leicht rötlicher Farbe gebaut. Die beiden oberen Stockwerke sind aus Fachwerk mit blaugrauem Schiefer verkleidet und von einer Reihe von Fenstern versehen, hinter denen sich die Büros der Verwaltung befinden. Das Dach ist ebenfalls mit blaugrauem Schiefer gedeckt. Im rechten Bereich sind vor dem Gebäude noch zwei Bäume zu sehen.

Rathaus & Politik

Der Bürgermeister informiert 


1. Berichtswesen verschlanken – Kämmerei entlasten
Das bisherige Berichtswesen soll angepasst und damit die Kämmerei entlastet werden.
Durch die Implementierung des Investitionsstatusberichts in die 2. Meldung zum Haushaltsvollzug gem.
§ 28 GemHVO erfolgt eine Vereinfachung der Berichterstattung, ohne jedoch die Informationspflicht an
die Stadtverordnetenversammlung einzuschränken.

2. Wahl der Mitglieder der Integrationskommission
Da bei der letzten Kommunalwahl kein Ausländerbeirat zu Stande kam, wurde nun eine Integrationskommission durch den Magistrat berufen. Dem Beschluss folgte die Stadtverordnetenversammlung. Die Kommission vertritt die Interessen von Einwohnern mit Migrationshintergrund und besteht aus 5 sachkundigen Bürgen sowohl 4 Mandatsträgern.

3. Rüstungszulieferer expandiert im Industriegebiet Fritzlar-Nord
Im Industriegebiet „Brautäcker“ wird eine Fläche von 12.000 m² an eine in Niedenstein ansässige Firma veräußert werden. Geplant ist der Bau einer Fertigungshalle, in der die Produktion und Instandsetzung von Komponenten von Militärfahrzeugen eingerichtet wird. Es werden dort zunächst ca. 15-20 Mitarbeiter arbeiten.


4. Kenntnisnahme der Kommunalen Wärmeplanung für Fritzlar
Durch die EWF GmbH (Korbach) wurde in den letzten Monaten eine für die Kommunale Wärmeplanung kostenlose Potenzialanalyse erstellt. Hierbei handelt es sich zunächst um eine Ist-Aufnahme der vorhandenen Energieträger. Das Ergebnis dient dem Fortgang der Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes und der Aufstellung einer kommunalen Wärmeplanung.
 
5. Sonnenschutz auf dem Gelände des Sport- und Freizeitparks
Einstimmig beschloss das Parlament die Anpflanzung von ca. 5 Dachplatanen zum Schutz vor Sonne auf dem Gelände des Sport- und Freizeitparks in der Alten Wildunger Straße. Die Kosten werden ca. 6.000 Euro betragen.
 
6. Resolution zum Erhalt der Geburtshilfestation im Hospital zum Hl. Geist
Die Stadtverordnetenversammlung hat fraktionsübergreifend eine Resolution verabschiedet, in der die Politik auf Kreis-, Landes- und Bundesebene aufgefordert wird, Maßnahmen zu treffen, damit auch das Fritzlarer Krankenhaus finanzielle, staatliche Unterstützung in Form eines sogenannten Sicherstellungszuschlages erhält. Dieser wird notwendig, um dauerhaft die Geburtshilfestation am Fritzlarer Krankenhaus zu sichern. Weil die finanzielle Abgeltung der Leistungen ein hohes Defizit verursacht, werden alle verantwortlichen Kreis-, Landes und Bundespolitiker, im Schwalm-Eder-Kreis aufgefordert, sich für eine dauerhafte und auskömmliche Finanzierung der Station, einzusetzen.

© Symbolbild marjonhorn / pixabay 

Mit der ab Januar 2027 geplanten Schließung der Geburtshilfe durch ASKLEPIOS - in Schwalmstadt - verfügt der Schwalm-Eder-Kreis nur noch über eine geburtshilfliche Station bei uns in Fritzlar. Von den in 2025 in Fritzlar geborenen Babys waren nur ca. 15 % der Neugeborenen „echte Fritzlarer Babys“. Die Zahl verdeutlicht, welche Bedeutung die Geburtshilfe für den gesamten Landkreis und darüber hinaus hat.


Über die weiteren Beschlüsse und Maßnahmen werde ich wieder zeitgerecht informieren.
 
Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Spogat